Okinawa 2023

02/10/2023 bis 24/10/2023

06/10/2023

Naha

07/10/2023

Zamami-jima

09/10/2023

Okinawa-Honto

12/10/2023

Ishigaki

16/10/2023

Iriomote

20/10/2023

Ishigaki (slight return)

Für die letzen zwei Nächte haben wir uns eine einfache Unterkunft in Ishigaki-Stadt gesucht. Als wir vor der Bootsfahrt nach Iriomote ein Stündchen durch die Innenstadt gelaufen sind, kam es uns ganz nett vor, und wir konnten auch ein bisschen Stadt wieder gut vertragen.

Es stellte sich heraus, dass wir uns übers Wochenende genau in den paar Straßen etwas gesucht hatten, in denen alle Kneipen der Stadt sind. Nach der absoluten Ruhe in Iriomote brauchten wir dann Ohrstöpsel, um schlafen zu können. Dafür gab es wirklich kein Problem, etwas zu essen zu finden.

21/10/2023

Mit dem nächsten und endlich letzten Mietwagen sind wir nochmal kreuz und quer über die Insel gefahren. Das Wetter war leider recht schlecht, aber immerhin regnete es deutlich weniger als angesagt. Mehr durch Zufall sind wir in Yaima, einem traditionellen Dörfchen gelandet, das restauriert und konserviert wurde. Auch wenn im Reiseführer viel von den vorjapanischen Ryuku-Traditionen die Rede war, bekommt man sehr wenig davon mit. In Yaima stehen einige alte offene Holzhäuser mit hübschen Schindeln, die jeweils von Sandsteinmauern umgeben sind. Ein Gehege mit niedlichen, kleinen, gelben Squirrel Monkeys gehörte auch zu dem Schau-Dorf. Es ist unklar geblieben, ob das auch etwas „Traditionelles" war?

Am Nordwestende der Insel steht ein Leuchtturm, zu dem wir in Ermangelung eines besseren Ziels gefahren sind. Es wurde immer windiger. Das Meer war wie ausgewechselt. Statt hellblauer Pools ohne Wellen hat der Wind große Brecher auf die Felsen gepeitscht. Die Szenerie hätte plötzlich auch in Südafrika sein können. Die liebliche See Okinawas kann also auch anders.

Am Samstag Abend haben sich dann doch noch einige lokale Traditionen offenbart: Awamori, eine Spirituose in unterschiedlichen Stärken, die dort dem Sake vorgezogen und flaschenweise auf Eis getrunken wird. Und ein grässliches Saiteninstrument, das (vermutlich im Zusammenhang mit Awamori) Note für Note gezupft und von Gegröle begleitet eine Art mittelalterlichen Punk ergibt.

22/10/2023

Wider Erwarten hatten wir an unserem letzten Tag unverschämtes Glück mit dem Wetter. Statt Wolken und Regen schien die Sonne um uns für den anstehenden Herbst zuhause durchzuwärmen. Ohne Umweg sind wir nochmal zur schönen Bucht in Hirakubo gefahren und haben dort jede Minute vor dem Rückflug nach Naha genossen.